Viele Unternehmen nutzen Teams für Live-Veranstaltungen, an denen auch anonyme oder nicht authentifizierte Benutzer teilnehmen, die über einen Link teilnehmen und nicht mit ihrem Microsoft-Konto oder dem Office365-Konto angemeldet sind. Diese sollen verständlicherweise im Normalfall keinen Zugriff auf die Chat-Funktion bekommen. Die Gefahr von Spam und unerwünschten Kommentaren ist einfach zu groß.

Mit einem bevorstehenden Teams-Update wird es IT-Administratoren möglich sein, auf Richtlinienebene den Chatschreibzugriff für diese nicht authentifizierten Benutzer, die über einen Link an Teams-Besprechungen teilnehmen, auf Unternehmensebene zu deaktivieren.

Dies wird über das Teams-Admin-Portal eingerichtet. Administratoren können im Dropdown-Menü “Chat in Besprechungen” die Option “Für alle außer anonymen Benutzern aktivieren” auswählen und diese Besprechungsrichtlinie auf eine Teilmenge oder alle Mandantenbenutzer anwenden. Sobald diese Besprechungs-Chat-Richtlinie auf Benutzer angewendet wurde, kann ein Organisator diese Richtlinie nicht über Besprechungsoptionen außer Kraft setzen.

Die Einführung des Updates beginnt im Juni und endet Ende September 2022.

Microsoft hat sich mit seiner gesamten Palette an Softwarelösungen, Tools und Apps auf die Fahnen geschrieben, den Arbeitsalltag von Menschen zu vereinfachen. Denken wir nur an Teams oder OneNote. Oftmals sind es die kleinen Dinge, die unseren (Arbeits-)Alltag tatsächlich vereinfachen. Zum Beispiel, wenn man schnell ein Foto, einen Beleg oder ein anderes Dokument erfassen und abspeichern muss – und zwar nicht in der Foto-Mediathek des Smartphones, sondern gleich in der Cloud.

Hierfür hat Microsoft in der OneDrive-App für Android und iOS eine pfiffige Funktion integriert, die ich Ihnen heute gerne vorstellen möchte. Dazu zeige ich Screenshots aus den Apps beider Betriebssysteme. Die Apps sehen je nachdem, welche Sie nutzen, etwas anders aus, die Funktionen sind aber dieselben. Ich erkläre Ihnen die Schritte anhand der iOS-App.

Schritt 1: Ordner für die Ablage auswählen

Öffnen Sie Ihre OneDrive App und wählen Sie einen bestimmten Ordner für die Dateiablage aus. Hierbei haben Sie die Möglichkeit, Ihre Dateien in Ihrem privaten OneDrive oder im OneDrive for Business abzulegen. Die Ordner für OneDrive finden Sie in der App unter Dateien, die Ordner für OneDrive for Business finden Sie unter Bibliotheken.

Navigieren Sie zu diesem Ordner. Soll ein neuer Ordner angelegt werden, können Sie dies im entsprechenden Oberordner ebenfalls tun.

Schritt 2: Dokument scannen

Über das Kamera-Symbol in der Mitte unten können Sie nun ein Dokument scannen, ein Whiteboard oder eine Visitenkarte abfotografieren oder ein Foto machen. Die Funktionen entsprechen denen der Microsoft App „Lens“. Die App erfasst selbstständig die Ränder des Dokuments, des Whiteboards oder des Objektes, das Sie fotografieren wollen. Sie können das Bild im nächsten Schritt nachbearbeiten, indem Sie die Ränder verschieben oder optische Korrekturen vornehmen.

Hinweis: Sie können den Scan / Fotografier-Vorgang auch von der Startseite der App aus starten und später den Zielordner auswählen.

Schritt 3: Dokument ablegen

Wenn Sie auf Fertig tippen, wird Ihnen der Ordner als Speicherort angeboten, den Sie zuvor ausgewählt oder angelegt haben. Hier können Sie die Datei ablegen, indem Sie auf den Haken in der rechten oberen Ecke klicken.

Die OneDrive-App erstellt nun ein PDF des gescannten / fotografierten Objekts und legt dieses PDF in den ausgewählten Ordner. Dieses ist in wenigen Sekunden über alle anderen Geräte, die mit dem OneDrive-Verzeichnis verbunden sind, verfügbar.

Interessante Zusatzfunktion: Wenn Sie sich während des Scannens / Fotografierens in einem Teams-Meeting befinden, bietet Ihnen die App die Option, das Dokument gleich in diesem Meeting zu teilen. Dadurch erhalten Sie die Möglichkeit, beispielsweise papiergebundene Dokumente auf Ihrem Schreibtisch den anderen Besprechungsteilnehmern zugänglich zu machen.

Ansicht Android App

Wie ich bereits erklärte, ist die Funktionalität in der Android App von OneDrive dieselbe. Ich zeige Ihnen dies am Beispiel zur Archivierung eines frisch gemachten Fotos.

Der Nutzen

Warum erkläre ich Ihnen dies Funktion der OneDrive-App?

Wer viel unterwegs ist und des Öfteren Dokumente wie Pläne, Notizen, Visitenkarten, Bilder oder Baudokumentationen erfassen und zentral speichern muss, wird mit der Funktion effizienter sein. Denn auf diesem Weg erfassen Sie die Dokumente schnell und einfach und laden Sie direkt in Ihr OneDrive oder ihren SharePoint Online. Im Büro haben Sie gleich Zugriff auf alle Dokumente – und zwar im praktischen PDF-Format.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Ausprobieren.

Seit Monaten wirft das neue Outlook für Windows seinen Schatten voraus. Immer mehr Details dringen nun an die Öffentlichkeit. Jetzt hat Microsoft selbst eine weitere interessante Funktion vorgestellt. Erhält jemand in Outlook eine Termineinladung, so wird er bald nicht nur einfach zusagen oder ablehnen können, sondern gleich auch dem Gastgeber / Organisator mitteilen können, wie er teilnehmen möchte: Ja, Ja persönlich, Ja virtuell. Andere Personen in der Besprechungseinladung können die Antworten aller sehen.

Wichtig: Die neuen RSVP-Antworten können von jedem in der Besprechungseinladung innerhalb und außerhalb seiner Organisation mit einem kommerziellen oder Bildungs-Microsoft 365-Konto mit einem unterstützten Client eingesehen werden.

Die neue Funktion wird seit Anfang Juni für Outlook im Web und das neue Outlook für Windows eingeführt. Ende Juni folgen dann das neue Outlook für Mac sowie die Outlook Mobile Versionen.
Benutzer, die einen Client verwenden, der die Funktion nicht unterstützt, können weder mit einer detaillierten RSVP antworten noch die detaillierten RSVP-Antworten von anderen Teilnehmern sehen. Benutzer, die das klassische Outlook für Windows mit einem Microsoft 365- oder Microsoft Exchange Online-Konto verwenden, können detaillierte RSVP-Antworten sehen, aber nicht mit den detaillierten Optionen zur Besprechung zurückkehren.

Es kommt oft vor, dass man mit mehreren Personen gleichzeitig einen Termin vereinbaren muss. Das Ziel ist es also meistens, eine für alle Teilnehmer akzeptable Zeit für ein Treffen zu finden, ohne dass man dabei ständig hin und her mailen muss. Hierfür gibt es verschiedene pfiffige Tools im Internet, die bei diesem Problem helfen. Marktführer ist hier sicher Doodle.

Was sehr viele nicht wissen: Es gibt auch für Outlook ein Add-In für solche Zwecke, und zwar von Microsoft selbst. Sein Name ist FindTime. Es funktioniert wie Doodle, wird aber direkt in Outlook gestartet, nachdem man es einmalig installiert und aktiviert hat.

FindTime läuft auf aktuellen Outlook-Versionen und Outlook im Web. Für die Installation des Add-Ins besuchen Sie die Seite https://findtime.microsoft.com/ und klicken auf die Schaltfläche „Kostenlos installieren“. Sie werden zu einer Anleitung (in Englisch) weitergeleitet, die Ihnen erklärt, wie Sie das Add-In entweder über Outlook Desktop oder Outlook im Web installieren. Administratoren können das Add-In für alle Nutzer in derselben Organisation auch über das Microsoft 365 Admin Center installieren (Menü Einstellungen, integrierte Apps).

Besonders praktisch ist, dass nur der Organisator einer Umfrage das Add-In benötigt, alle anderen Teilnehmer brauchen nicht einmal einen Office 365-Account. Die Anmeldung läuft einfach per E-Mail-Einladung.

Termin finden leicht gemacht

Wenn FindTime installiert ist, finden Sie es im Menüband „Start“.

  1. Erstellen Sie eine neue E-Mail, oder wählen Sie eine vorhandene E-Mail einer Person oder Personengruppe aus, auf die Sie antworten möchten.
  2. In der oberen rechten Ecke befindet sich das FindTime Icon. Wählen Sie hier die gewünschte Dauer der Besprechung aus. FindTime durchsucht nun die Zeitpläne der Teilnehmer und schlägt geeignete Besprechungszeiten vor. Bitte beachten Sie, dass FindTime nur sehr begrenzt Zugriff auf die Verfügbarkeitszeiten externer Teilnehmer hat. Bei Teilnehmern aus der eigenen Organisation funktioniert dies jedoch sehr gut.
    Sie können die Liste der Zeiten nach Verfügbarkeit oder Uhrzeit sortieren.Die Personensymbole zeigen an, ob Besprechungsteilnehmer erforderlich sind und wie sie verfügbar sind.
  • Unterstrichen: Erforderlich
  • Grün: Verfügbar
  • Gelb: Möglicherweise beschäftigt
  • Rot: Beschäftigt
  • Grau: Unbekannt
  1. Wählen Sie nun geeignete Besprechungszeiten aus, indem Sie darauf klicken. Das Zeitfeld wird blau angezeigt, wenn es ausgewählt ist. Sie können mehrere Felder auswählen. Bestätigen Sie die Auswahl mit einem Klick auf „Weiter“.

Im folgenden Fenster können weitere Einstellungen vorgenommen werden. 

  • Ort der Besprechung.
  • Teams-Besprechung: Erzeugt eine Teams-Besprechung zum Termin.
  • Mich über Umfrage-Updates benachrichtigen: Sendet E-Mails an den Organisator, wenn Teilnehmer abstimmen.
  • Termin festsetzen, wenn Teilnehmer einen Konsens erreichen: Wenn alle erforderlichen Teilnehmer an einem Termin zusagen, wird der Termin automatisch festgelegt. Erforderliche Teilnehmer sind alle Personen, die im „AN“ Feld der E-Mail zu finden sind.
  • Ausgewählte Zeiten in meinem Kalender reservieren: Die wählbaren Zeiten werden im eigenen Kalender vorerst blockiert, solange noch kein Termin festgelegt wurde.
  • Abstimmung für Teilnehmer sperren: Teilnehmer können keine neuen Zeiten vorschlagen oder andere Teilnehmer bearbeiten.
  • E-Mail-Benachrichtigungen in der “Uhrzeit finden”-Sprache: Die Sprache, in der Sie FindTime verwenden, wird zum Senden zugehöriger E-Mail-Benachrichtigungen verwendet. Andernfalls werden diese Benachrichtigungen in Englisch gesendet.
  • Von den Teilnehmern die Bestätigung ihrer Identität verlangen: Um anonyme Abstimmungen zu verhindern, müssen sich die Teilnehmer vor der Abstimmung authentifizieren.

Durch den Klick auf „Zu E-Mail hinzufügen“ wird das Voting zur E-Mail hinzugefügt. Hier können Sie weitere Angaben zum geplanten Termin machen. Senden Sie Ihre E-Mail, um mit der Abstimmung zu beginnen.

Terminkonsens finden

Alle eingeladenen Teilnehmer erhalten nun eine Mail. Mit einem Klick auf einen Link landen Sie auf folgender Website. Hier kann für den Favoriten abgestimmt werden. Bei Bedarf können sogar noch weitere Teilnehmer hinzugefügt werden.

Als Organisator erhalten Sie nun jedes Mal eine E-Mail, wenn Teilnehmer ihre Terminvorschläge ausgewählt haben. Wenn die Teilnehmer mehrere Terminoptionen ausgewählt haben, entscheiden Sie über den finalen Termin. Wurde von allen ein und derselbe Termin ausgewählt, entsteht ein Konsens und FindTime erstellt sofort einen Kalendereintrag und versendet die Einladungen.

Das war’s. Probieren Sie es einfach aus und laden Sie sich FindTime herunter.

 

Microsoft hat sich mit Teams einst zur Aufgabe gemacht, die (Zusammen-)Arbeit von Menschen zu vereinfachen. Das Tool ist in den vergangenen Jahren immer mächtiger und umfangreicher geworden. Umfangreiche Schnittstellen zu Drittanbieter-Plattformen und Werkzeugen machen Teams heute zur Schaltzentrale der täglichen Arbeit.

Was viele aber nicht wissen: Teams bietet die Möglichkeit, viele Apps in die Bereichsnavigation an der linken Fensterseite anzuheften, um sie für den Direktzugriff verfügbar zu machen.

Standardmäßig sind in dieser Bereichsnavigation nur wenige Elemente zu finden: Aktivität, Chat, Teams, Kalender, Anrufe und Dateien. Sie können sich mit wenigen Klicks aber viele weitere Apps dort hinlegen.

Klicken Sie dazu einfach auf die … unter den Standard-Elementen.

Es öffnet sich ein Fenster mit installierten und den zuletzt genutzten Apps.

Über den Punkt „Weitere Apps“ gelangen Sie in die komplette App-Liste.

Apps anheften und lösen

Wenn Sie in diesem Fenster eine App mit der Maus auswählen und das Kontextmenü mit der rechten Maustaste betätigten, erscheint ein weiteres Menü. Wählen Sie hier die Option „Anheften“ und die App ist in die Bereichsnavigation eingefügt.

Dies können Sie so lange wiederholen, bis Sie alle gewünschten Apps dort eingefügt haben.

Wichtig: Sie könnten die Apps aus der Liste auch per Drag & Drop in die Bereichsnavigation ziehen. Das führt zum gleichen Effekt. Aber: Beim nächsten Öffnen von Teams wären die Apps alle wieder verschwunden.

Zum Lösen einer App aus der Bereichsnavigation klicken Sie die betreffende App an, aktivieren das Kontextmenü mit der rechten Maustaste und wählen „Lösen“.

Apps verschieben

Zum Verschieben von Apps in der Bereichsnavigation wählen Sie eine App aus, halten die linke Maustaste fest und ziehen die App an die gewünschte Stelle. So können Sie die Apps nach Ihren Wünschen sortieren.

Pop-out-App

Wenn Sie eine App als eigenes Fenster nutzen möchten, wählen Sie die Option „Pop-out-App“ aus dem Kontextmenü aus. Die App öffnet sich dann als eigenes Fenster.

 

Bereits vor einiger Zeit hat Microsoft die zusätzliche Rolle Co-Organisators für Teams-Besprechungen angekündigt. Die neue Rolle soll voraussichtlich noch im Monat Mai eingeführt werden. Zukünftig kann der Organisator einer Teams-Besprechung bis zu zehn Co-Organisatoren (Mitorganisatoren) benennen, die eine Art Vertretung für ihn darstellen. Es können nur Personen als Co-Organisator eingeladen werden, die ein Konto im selben Tenant wie das Konto des Organisators verwenden. Gäste können demnach keine Co-Organisatoren werden.

Sobald die neue Rolle eingeführt ist, erscheint in den Besprechungsoptionen einer Teams-Besprechung zusätzlich die Besprechungsoption “Co-Organisatoren auswählen”. Der Standardwert für diese Option ist “None//Niemand”. Die Option funktioniert ähnlich wie bei der Auswahl von “Bestimmte Personen” als Referenten für die Besprechung. Der Meeting-Organisator kann auf das Auswahlfeld klicken, um ein Dropdown-Menü zu öffnen, in dem er aus der Liste der qualifizierten Personen auswählen kann, die zum Meeting eingeladen wurden.

Bild: Microsoft

Co-Organisatoren dann werden als zusätzliche Organisatoren auf der Besprechungsliste angezeigt, und sie verfügen über die meisten Funktionen eines Organisators in der Besprechung.

Co-Organisatoren können Folgendes tun:

  • Zugreifen auf und Ändern von Besprechungsoptionen
  • Umgehen des Wartebereichs
  • Im Wartebereich wartende Personen Zugang gewähren
  • Eine Besprechung sperren
  • Inhalte präsentieren
  • Die Rolle der teilnehmenden Personen ändern (Teilnehmer zu Moderator, Moderator zu Teilnehmer)
  • Beenden der Besprechung für alle Personen

Co-Organisatoren können Folgendes nicht tun:

  • Erstellen und Verwalten von Breakout-Räumen
  • Anwesenheitsberichte anzeigen und herunterladen
  • Verwalten der Besprechungsaufzeichnung
  • Bearbeiten der Besprechungseinladung
  • Entfernen oder Ändern der Organisator-Rolle

Heute haben wir eine Meldung, die sich eher an die Microsoft Administratoren richtet. Es geht um die Vereinheitlichung aller Microsoft 365-Compliance-Lösungen unter dem neuen Markennamen „Microsoft Purview“. Microsoft hat die bisherigen Microsoft 365-Compliance-Lösungen und Azure Purview (daher kommt der Begriff Purview!) in einem einzigen Portfolio zusammengeführt und die Benennung aus Konsistenzgründen mit anderen Angeboten in Einklang gebracht.

Administratoren sehen innerhalb des Compliance Centers, das heute Microsoft Purview-Compliance-Portal heißt, folgende Lösungen mit neuem Namen:

Früherer Name Neuer Name
Azure Purview Microsoft Zuständigkeitsbereich
Azure Purview-Portal Microsoft Purview Governance-Portal
Microsoft 365-Konformität Microsoft Zuständigkeitsbereich
Microsoft 365 Compliance Center Microsoft Purview-Compliance-Portal
Advanced Audit in Microsoft 365 Microsoft Purview Audit (Premium)
Grundlegende Überwachung in Microsoft 365 Microsoft Purview Audit (Standard)
Microsoft 365-Kommunikationskompatibilität Microsoft Purview Communication Compliance
Microsoft Compliance-Manager Microsoft Purview Compliance Manager
Microsoft Information Governance Microsoft Purview Data Lifecycle Management
Verhinderung von Office 365-Datenverlust Microsoft Purview Data Loss Prevention
Erweiterte eDiscovery in Microsoft 365 Microsoft Purview eDiscovery (Premium)
Core eDiscovery in Microsoft 365 Microsoft Purview eDiscovery (Standard)
Microsoft-Informationsschutz Microsoft Purview Informationsschutz
Microsoft 365 Insider-Risikomanagement Microsoft Purview Insider-Risikomanagement
Datensatzverwaltung in Microsoft 365 Microsoft Purview Records Management

Weitere Informationen finden Sie im passenden Microsoft Blogartikel und auf der Produktseite.

Wer viel mit SharePoint-Seiten arbeitet und dort Beiträge und Nachrichten veröffentlicht, wird festgestellt haben, dass der Editor jetzt eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung bereitstellt. Auf diese Weise kann das Korrekturlesen in SharePoint durchgeführt werden, ohne sich auf die Editor-Browsererweiterung verlassen zu müssen. Diese Funktion ändert die Farben des Vorschlags in Monochrom, wenn sie auf einem thematischen Hintergrund angezeigt werden, um die Sichtbarkeit zu erhöhen.

Auch wenn diese Neuerung bis Ende April abgeschlossen sein sollte, haben immer noch nicht alle Nutzer die Rechtschreib- und Grammatikprüfung.

Grammatikprüfung im Editor. Quelle: Microsoft

Wer in Teams an einer Besprechung teilnimmt, dessen Status wird standardmäßig auf „Beschäftigt“ gesetzt. Lediglich der Organisator der Besprechung kann einen anderen Status bei der Erstellung des Termins definieren. Dieser geänderte Status wird danach für alle Teilnehmer, die sich anmelden, angezeigt.

Bild: Microsoft

Das wird sich ändern. In Kürze können Microsoft Teams-Benutzer eine individuelle “Anzeigen als”-Statusmeldung für Besprechungen festlegen – unabhängig von der vom Organisator eingestellten Status. Der aktualisierte Status spiegelt sich in Ihrem Kalender wider.

Diese Änderung befindet sich aktuell bereits in der Einführung und wird bis Juni abgeschlossen sein.

Microsoft OneNote ist wohl eines der meistunterschätzten Programme aus Microsofts Office-Universum. Die Notizbuch-Lösung wurde bereits 2003 veröffentlicht, kontinuierlich weiterentwickelt und um wichtige Funktionen, Erweiterungen und Schnittstellen zu Partnerprogrammen ergänzt.

Leider hat Microsoft den Fehler begangen, auf Windows10-Systemen zwei unterschiedliche Programmvarianten einzuführen, was bei Millionen Nutzern für Verwirrung und teilweise Unverständnis gesorgt hat. Während es für die mobilen Endgeräte (Smartphones und Tablets) für Android und iOS sowie MacOS nur jeweils eine OneNote-App gibt, kann der Windows10-Nutzer zwischen den Versionen „OneNote für Windows 10“ und „OneNote“ (frühere Namen waren „OneNote 2016“, „OneNote 2019“ und zwischenzeitlich auch „OneNote Desktop-App“) wählen.

Die Entwicklung des OneNote Logos

Der Grund für die beiden Versionen war schlicht und einfach, dass Microsoft 2014 auf die geniale Idee kam, ein OneNote speziell für Windows 10 herauszugeben, mit schlankerem Programmiercode und etwas weniger Funktionen. Die alte, installierbare Programmversion sollte dann, so zunächst der Plan, nicht mehr weiterentwickelt werden und somit auslaufen. Dies führte jedoch zu vielen Beschwerden in der Nutzer-Community, da mit der alten OneNote-Version einige Funktionen weggefallen wären, die besonders für Unternehmen wichtig sind (z. B. der frei wählbare Speicherort). Daraufhin lenkte Microsoft ein und gab zunächst eine Koexistenz beider Versionen bekannt.

Diese jahrelange Parallelexistenz der beiden Programmvarianten wird in diesem Jahr endgültig beendet. Microsoft hat offiziell das Ende für die UWP (Universal Windows Platform)-App „OneNote für Windows 10“ verkündet.

Zukünftig soll die OneNote Desktop-Vollversion, die in jedem Microsoft-365-Abonnement sowie Office-2021-Softwarepaket enthalten ist, allein weitergeführt und ausgebaut werden. Sinnvolle Funktionen der „OneNote für Windows 10“ Version werden integriert. Das „neue“ OneNote ab 2022 erhält neue Funktionen und eine optische Auffrischung der Bedienoberfläche, angelehnt an das Fluent-Design von Windows 11.

Bereits ab dem 3. Quartal 2022 wird „OneNote für Windows 10“ von Microsoft nicht mehr weiterentwickelt. Sie wird zwar erst zum Ende des Supports von Windows 10 im Jahr 2025 endgültig eingestellt, aber alle Nutzer werden schon ab Mitte 2022 aufgefordert, auf das „richtige“ OneNote umzusteigen. Windows 11 PCs finden bereits kein vorinstalliertes OneNote (für Windows 10) mehr.

Wir haben diesen Blogartikel aber nicht veröffentlicht, um nur dies zu erzählen. Sondern wir wollen Ihnen auch einige neue Funktionen des neuen OneNote vorstellen.

Neue Sortierungsoptionen

In der Desktop-Version lassen sich die Seiten nun nach Namen sowie nach Erstellungs- und Änderungsdatum sortieren. Das ist sicher praktisch.

Neue Sortiermöglichkeiten für OneNote Seiten

ie gleiche Funktion gibt es übrigens auch bereits auf dem iPad.

Plastischer Leser für OneNote

Ebenfalls wird in der neuen Desktop-Version der „Plastische Leser“ (Immersive Reader) eingeführt, der eine ablenkungsfreie Ansicht von Textpassagen bietet und auch eine Vorlesefunktion beinhaltet. Hierfür müssen Sie allerdings zunächst die  OneNote Learning Tools installieren.

Der Plastische Reader hilft beim Lesen von Texten

Neue Funktion für OneNote Web-App

Neben den verschiedenen Apps gibt es von OneNote auch eine Web-App von OneNote. Auch diese wird neue Funktionen erhalten.

Verbessertes Copy/Paste

Die verbesserte Copy-Paste-Funktion erlaubt es jetzt, reichhaltige Inhalte (Tabellen, Listen) aus externen Quellen in eine OneNote-Seite einzufügen, ohne das Quellformat zu verlieren.

Zoom-in & Zoom-out

OneNote bietet jetzt sämtliche Zoom-Funktionen, inklusive Auswahl der Zoom-Stufen und Finger-Zoom auf Touchscreens.

Neues Modus-Umschalt-Feature

Der neue Modus-Switcher für Teams und andere Office-Apps wie Word, Excel und PowerPoint ermöglicht einen einfachen Wechsel zwischen Bearbeitungs- und Anzeigemodus, um versehentliche Änderungen zu vermeiden.

Bilder als Seitenhintergrund

In der Web-Version können Bilder als Seitenhintergrund definiert werden. Das dient nicht etwa der Verschönerung, sondern soll dabei helfen, Anmerkungen, Notizen und Hervorhebungen „über“ dem Bild zu machen, ohne dabei Gefahr zu laufen, dass es dabei verrutscht und alle Annotationen neu platziert werden müssen.

Erinnerung an die zuletzt geöffnete Seite

Außerdem merkt sich die Web-Version von OneNote nun die zuletzt geöffnete Seite innerhalb eines Abschnitts. Wechselt man zwischen verschiedenen Abschnitten, landet man immer wieder auf der zuletzt geöffneten Seite anstatt wie bisher auf der ersten Seite im Abschnitt.

Zeichnen mit dem Finger

Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit, mit dem Finger, statt mit einem Stift zu zeichnen.

Mehr Infos zu den geplanten Funktionen für OneNote für das Web und die OneNote App in Microsoft Teams finden Sie hier.