Microsoft wird für Teams nun „Chatten mit sich selbst“ einführen. So manch einer wird sich nun fragen: „Was soll dies bringen?“. Gemeint ist damit eine Funktion, mit der sich ein Teams-Nutzer selbst Nachrichten im Chat senden kann. Dahinter steckt die Idee, sich selbst Notizen, Infos, Dateien, Links, Bilder etc. zu senden, um sie am nächsten Arbeitstag in Teams sofort parat zu haben und nicht zu vergessen. Kritiker fragen sich, warum man dafür nicht beispielsweise eine Aufgabe oder Erinnerung erstellt. Die Kritik ist sicher berechtigt. Nur ist es offenbar so, dass viele Microsoft-Nutzer diese Funktion in Teams vermisst haben, die der Microsoft-Konkurrent Slack schon seit vielen Jahren hat. Slack gibt sogar standardmäßig jedem User einen eigenen privaten Kanal. Nun können also auch Team-Benutzer mit sich selbst chatten.

Es handelt sich um die gleiche Chat-Funktionalität, die für das Chatten mit anderen funktioniert. Sie können einen Chat mit sich selbst starten, indem sie ihren vollständigen Namen in das Feld An: eingeben, wenn sie einen neuen Chat erstellen.

Bisher konnte sich der Benutzer keine Nachrichten direkt senden. Es gab jedoch Workarounds, bei denen ein Benutzer ein Meeting mit sich selbst beginnen und den Meeting-Chat als Selbst-Chat nutzen konnte. Eine weitere Problemumgehung war, wenn alle in einem Gruppenchat gegangen sind und der Benutzer alleine dort war. Diese werden weiterhin Teil der Erfahrung sein, aber sie unterscheiden sich von einem Chat mit sich selbst.

Das Rollout der Funktion läuft.

 

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